Tempelburg(heute Czaplinek) war eine von vier Städten im Landkreis Neustettin. Die Stadt liegt zwischen dem recht großen Dratzig-See und dem vergleichsweise kleinen Zepplin-See an der ehemaligen Reichsstraße 158, die westlich nach Falkenburg und nordöstlich nach Neustettin führt. Die Kreisgrenzen zu den Nachbarkreisen Dramburg und Deutsch Krone war nicht weit. Zur Stadt gehörten noch der Bahnhof Tempelburg, Brunoshof, Ferdinandshof, Forsthaus Tempelburg, Hammermühle, Hohenfelde, Karsbaum, Lankenfelde, Neue Walkmühle, Stadthof und Tannenhof.

Tempelburg war zunächst eine slawische Fischersiedlung, um 1300 errichtete der später aufgelöste Templerorden hier eine hölzerne Wehrburg, daher der Name Tempelborch, der später zu Tempelburg wurde.

Heute ist die Kleinstadt mit rund 7000 Einwohnern touristisches Zentrum der Region, es gibt viele Möglichkeiten zum Campen, Wassersport usw. Sehenswert ist das Zentrum mit der Dreifaltigkeitskirche und der Kirche der Hervorhebung des Heiligen Kreuzes sowie der Marktplatz. Finanzamt Neustettin, Amtsgericht Neustettin, Standesamt Neustettin.

Einwohnerzahl 1864: 4322
Einwohnerzahl 1925: 4493
Einwohnerzahl 1939: 5288

Mögliche Quellen für die Familienforschung:
Kirchenbücher bzw. Duplikate von Tempelburg liegen für 1794-1874 im Landesarchiv Greifswald.
Die Kirchenbücher von Tempelburg sind online einsehbar. Evangelisch - Katholisch
Grundbücher sind wahrscheinlich in der Außenstelle des Archivs Köslin in Neustettin zu finden.

Blick auf den Dratzigsee
 
Blick auf den Dratzigsee und Tempelburg
 
der Marktplatz in Tempelburg
 
am Marktplatz in Tempelburg
 
auf dem Marktplatz in Tempelburg
 
die Kirche der Hervorhebung des Heiligen Kreuzes
 
Schrift an der Kirche der Kreuzerhöhung
 
die Dreifaltigkeitskirche
 
alte Glocken der Dreifaltigkeitskirche
 
an der Dreifaltigkeitskirche
 
Beschreibung der Dreifaltigkeitskirche
 
Beschreibung der Dreifaltigkeitskirche

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